Die Zeit der Extreme ist vorbei – heute geht alles, aber nichts muss. Die Cuts werden weicher, fließender, auch wenn der Undercut noch lange nicht am Ende ist. Er wird jedoch gerne kombiniert mit in die Stirn fallenden Strähnen oder einem üppigen Pony – und wirkt so trendiger denn je.

Ob langmähniger Vollbartträger oder trendiger Hipster: Der Kreativität bei Herrenfrisuren sind kaum Grenzen gesetzt. Doch generell geht es in Richtung weichere Konturen, als dies noch vor etwa zwei Jahren der Fall war. Wandelbarkeit ist das Schlagwort für aktuelle Männerhaarschnitte – und ein Styling, das alltagstauglich und unkompliziert zugleich ist.

So sollte beispielsweise die Ponypartie so geschnitten sei, dass man sie mit ein wenig Wachs oder Styling-Gel auch leicht zurückkämmen kann. So wirkt der Look mal eher konservativ, mal rockig – und passt perfekt zum Dauerbrenner Bart. Während man überschulterlange Mähnen kaum noch sieht, so bleibt der Trend zu mittellangen Herrenfrisuren ungebrochen. Sie werden entweder lässig zurück genommen oder zu einem Halfbun zusammengefasst, wobei auch Farbe mit im Spiel sein darf: Denn auch das bei den Frauen sehr beliebte „Granny Hair“ gewinnt bei Männerfrisuren mehr und mehr an Bedeutung, ebenso wie raffiniert gesetzte Farbakzente Ton in Ton, die der Frisur mehr Struktur und Bewegung verleihen.

Kurz geschnittenes Haar im Nacken oder an den Seiten, dazu ein gewollt zerzaustes Deckhaar: So präsentiert sich die Mehrzahl aller Herrenfrisuren derzeit – und dies nicht nur auf den Runways dieser Welt. Ebenso in: in die Stirn fallende Locken oder die gute alte Elvis-Tolle, raffiniert und neu gestylt. Rockige Längen und das unkonventionelle Biker-Image gibt es quasi obendrein. Es lebe das individuelle, kreative Styling, das die besten Seiten des Mannes spannend und vorteilhaft unterstreicht. Los geht’s Jung – ab mit den alten Zöpfen und ran ans coole Trendstyling!